Aktuelle Neuigkeiten zur Haushaltssperre

Liebe Gemeinde!

 

Wir hatten Sie/ Euch darüber informiert, dass der KSV (Kreis-Synodal-Vorstand) über dem laufenden Haushalt der APO 2019 eine Haushaltssperre verhängt hatte. Daraufhin haben Gespräche zwischen KSV und Mitgliedern des Presbyteriums der APO stattgefunden, in denen das Presbyterium der APO unseren Zukunftsprozess erläutern konnte und unsere Sicht eines wirtschaftlich ausgeglichenen Haushaltes.

 

Diese Gespräche waren sinnvoll und hilfreich, haben aber noch zu keinem Konsens geführt. In seiner Sitzung vom 15.05.2019 hat nun der KSV folgenden Entschluss gefasst: “Der Kreis-Synodal-Vorstand genehmigt den laufenden Haushalt nur unter Bedenken. Es sollen aber nicht länger Kräfte für die kurzfristige Planung gebunden werden. Der Kreis-Synodal-Vorstand hält die Apostelkirchengemeinde in ihrer heutigen Struktur wirtschaftlich nicht für überlebensfähig. Deshalb wird das Presbyterium aufgefordert, Konzepte zu entwickeln, die eine Öffnung zu anderen Einheiten beinhaltet und zu planbaren, strukturellen Entlastungen im Haushalt führen werden. Diese Konzepte sind bis Ende 2019 dem Kreis-Synodal-Vorstand vorzulegen.”

 

In einer schriftlichen Kommentierung dieses Beschlusses formuliert der Superintendent, Herr Joachim Deterding, ausdrücklich: “Sehr deutlich und unmissverständlich haben wir unserer Überzeugung Ausdruck verliehen, dass die Gemeinde in ihrer jetzigen Struktur in finanzieller Hinsicht an einer Grenze angelangt ist. Dabei ist uns beides wichtig: Es ist eine Beurteilung in wirtschaftlicher Hinsicht, nicht in theologischer. Und: Wir als KSV sehen keinen gangbaren Weg aus dieser Situation, der die APO in ihrer jetzigen Struktur belassen würde.”

 

Welche Konsequenzen folgen nun auf unserer Seite aus diesem Beschluss des KSV und seiner Aufforderung an das Presbyterium der APO?

  1. Wir sind sehr dankbar für die Klarstellung, dass seitens des Kirchenkreises weder Dienst noch Leben und Existenz der APO inhaltlich in Frage gestellt oder gar abgelehnt werden, sondern ausschließlich ihre wirtschaftliche Überlebensfähigkeit in den jetzigen Strukturen nicht mehr gesehen werden kann.
  2. Wir werten das Votum des KSV als verantwortungsvolle Zukunftssorge, um die APO und suchen nunmehr alle innerkirchlichen und außerkirchlichen Beratungsmöglichkeiten, die unserer Zukunftssicherung dienen können.
  3. Wir sehen auch für die Zukunft Beauftragung, Segen und Bestätigung zu unserem Dienst als APO hier vor Ort auf dem Tackenberg in geistlicher und gesellschaftlicher Hinsicht. Deshalb werden wir eine mittelfristige Finanzplanung erarbeiten, die die Zustimmung des KSV finden kann.

In verschiendenen Arbeitsgruppen unter der Leitung des Presbyteriums werden wir in den nächsten Wochen weiter an unserer Zukunftssicherung und Zukunftsgestaltung als APO intensiv und konzentriert arbeiten. Hierzu erbitten wir Ihr/ Euer begleitendes Gebet und wo möglich Ihre/ Eure fachliche Unterstützung. Selbstverständlich werden wir zur gegebenen Zeit über Zwischenergebnisse wieder die Gesamtgemeinde informieren.

 

Ralf Kasper

Pfr. & 1. Vorsitzender Presbyterium 

Dirk Bröstler

  1. Vorsitzender Presbyterium