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Gebet am Mittwoch

Gott der vielen Namen.
Mächtig und gütig, Hoffnung und Halt.

Du kennst unsere Ängste.
Alle Hoffnung.
Die Möglichkeiten von Beistand und Trost.

Wir danken für alle, die helfen.
Die sich für die Gemeinschaft einsetzen in Familie und Nachbarschaft.
Für Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte, Apotheken,
für alle, die in Altenheimen, Krankenhäusern, Wohngruppen… arbeiten.
Alle, die irgendwo die Stellung halten.

Wir bitten um besonderen Schutz für die Verletzbarsten:
Unsere Alten, Kranken und Chronisch-Kranken.
Für alle, die nicht von Zuhause aus arbeiten können.
Für alle, die alleine leben.
Die keine Ersparnisse haben.
Die in Quarantäne leben müssen.
Die nicht wissen, wie ihre Kinder betreut werden können.
Für Enkelkinder und Großeltern, die sich nicht besuchen dürfen.
Für alle, deren Einkommen jetzt ausbleibt.
Für alle Verantwortlichen, deren Expertise jetzt besonders gefragt ist,
im Gesundheitswesen, Forschung, Medien und in der Politik.
Für alle, die auf der Flucht und ohne Zuhause sind.

Wir beten für uns, dass wir selber aufmerksam sind, nützlich und geborgen.
Dass wir in Kontakt bleiben mit anderen, virtuell umarmen,
am Telefon, mit Skype, Facebook oder Gebet.
Bewahre uns davor, selber ein Risikofaktor zu werden für andere.

Wir bitten dich: Umgib unseren Geist mit Liebe.
Unterbrich immer wieder unsere alltägliche Unruhe und Befürchtungen
– mit guten Gedanken, mit dem Sonntag, mit deinem Wort.
Bestärke alle Verbundenheit.
Heile alle, die Heilung brauchen.

Amen

Christina Brudereck