Zuhause in der Gemeinde

2.3 Sich in der Gemeinde Zuhause fühlen

Wir sind überzeugt, dass liebevolle Beziehungen jeden Aspekt des Gemeindelebens prägen sollen. Wir wollen die Gemeinschaft der Mitarbeitenden bewusst gestalten, damit wir durch sie Begleitung, Ermutigung und Korrektur in unserem Christsein und unserer Mitarbeit erfahren. Wir wollen es lernen, geschwisterlichen Rat, Ermutigung und Ermahnung zu geben und anzunehmen, und einander helfen, konfliktfähig zu werden.

Das bedeutet:

Wir suchen nach geeigneten Formen und Strukturen, in denen solche Gemeinschaft erlernbar und erfahrbar ist (z.B. gemeindeübergreifende Mitarbeitertreffs, Dienstgruppen, Kleingruppen, Gebetsgruppen).

Wir nehmen uns Raum, miteinander zu feiern, zu singen, zu beten und einander zu begegnen.

Wir wissen, dass wir uns in der Gemeinde nicht mit jedem/jeder gleich gut verstehen können. Dennoch wollen wir die Bereitschaft aufbringen, den anderen zu helfen, für sie zu beten und an ihrem Leben Anteil zu nehmen.

Das bedeutet:

Wir bemühen uns, miteinander in einer ehrlichen und liebevollen Art umzugehen.

Wichtig ist uns, dass die Gemeinschaft nicht durch Neid, Eifersucht und Gerede hinter dem Rücken zerstört wird.

Uns ist bewusst, dass besonders in Konflikten das offene Gespräch wichtig ist.

Menschen, die in unserer Gemeinde leitende Verantwortung in den verschiedenen Bereichen haben bzw. verkünden,
setzen ihr Vertrauen auf Jesus Christus.

2.4 Hören und antworten durch Mitarbeit

Jeder Christ ist zur Mitarbeit berufen und durch Gott mit Gaben dazu beschenkt. Wir wollen uns mehr und mehr darum bemühen, unsere Mitarbeit in Einklang mit unseren natürlichen und geistlichen Gaben sowie mit unseren Neigungen auszuüben, damit wir motiviert und effektiv unsere Arbeit tun können.

Das bedeutet:

Wir helfen einander, die Begabungen zu entdecken, zu entfalten und Grenzen zu akzeptieren.

Alle Dienste in der Gemeinde haben den gleichen Wert und verdienen Achtung und Anerkennung

→ Spiritualität