Protokoll der Gemeindeversammlung am 22.2.26

Zu Beginn nach der Begrüßung der anwesenden Gemeindeglieder wurde erwähnt, dass mindestens einmal im Jahr eine Gemeindeversammlung stattfinden muss, zu der mindestens durch zweimalige Abkündigung eingeladen werden muss. Diese Bedingungen wurden erfüllt.
Es geht um Sorgen und Befürchtungen in schwierigen Zeiten. Ein ziemlich negativer Text auf der Leinwand wurde in einen hoffnungsvollen Text mit Vertrauen in Gottes Führung umgewandelt. Die Ortsgemeinde ist Hoffnung für die Welt, auch wenn sich Ortsgemeinde zukünftig ändern wird.

Tagesordnungspunkt 1: aktuelle Haushaltssituation (vgl. Folien 2 -18)
Die Finanzkirchmeisterin Gabriele Tscherpel erklärte Folgendes:
Der Haushalt 2026 wurde zunächst nicht genehmigt. Es gab eine haushaltlose Zeit, in der nur gesetzlich verpflichtende Ausgaben erlaubt waren.
Planungsgrundlage für den Haushalt 2026 sind:
Entwicklung der Erträge:
Mitgliederschwund durch Sterbefälle, Wegzug und Austritt - 5,7%
Rückgang der Kirchensteuereinnahmen - 10,1%
Spenden, Kollekten stabil

Fixkosten:
- Verwaltungskosten: 83.615€ (für fünf Jahre durch einen Innersynodalen Finanzausgleich abgefedert)
- einzuplanende Instandhaltungskosten für die Gebäude: 96.042€, die vorhandene Instandhaltungsrücklage ist zu gering
- Personalkosten: 286.999 €

eingeplante Zuschüsse des Fördervereins: 111.038 €
Der Haushalt 2026 wurde mit einem Defizit von 89.421 € geplant und vom Kreissynodalvorstand (KSV) nicht genehmigt.
Folgendes wurde vom KSV kritisiert:
- nicht zugeführte Instandhaltungsrücklagen
- zusätzliche Stelle in der Jugendarbeit
Durch eine Erbschaft in Höhe von 150.000 € kann der Haushalt in diesem Jahr ausgeglichen werden.
Dadurch wurde der Haushalt 2026 nachträglich unter folgenden Auflagen genehmigt:
- Vorlage eines Plans zur Haushaltskonsolidierung bis zum 30.06.2026
- Genehmigung des KSV bei zukünftigen Stellenbesetzungen
Die Finanzkirchmeisterin Gabriele Tscherpel und der zweite Vorsitzende des Presbyteriums Christian Alders forderten die Gemeindeglieder auf, Fragen zu diesem Tagesordnungspunkt zu stellen.
Frage: Gibt es eine Beteiligung der Gemeinde bei dem Prozess der Haushaltskonsolidierung?
Antwort: Zurzeit ist der Prozess in Vorbereitung. Eine Beteiligung an Arbeitsgruppen ist zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.
Die Gemeinde bedankte sich mit herzlichem Beifall für die Ausführungen und für die Arbeit der Finanzkirchmeisterin.
Beate Dierbach warb dafür, Freunde oder Verwandte als Mitglieder für die Apostelkirchengemeinde zu gewinnen, weil mit jedem neuen Mitglied der Kirchensteueranteil steigt. Alternativ kann man auch gerne dem Förderverein beitreten.
Tagesordnungspunkt 2: Gebäudeprozess (vgl. Folien 20 - 26)
Die Landessynode hat festgelegt, dass alle Gebäude bis 2035 klimaneutral saniert werden müssen.
Es erfolgte eine Bewertung durch Fraunhofer Umsicht.
Es wurde ein Gebäudesteckbrief erstellt.
Dabei wurde der Energiewert ermittelt. Die Apostelkirche hat gut abgeschnitten.
Dennoch ist eigentlich finanziell nichts möglich.
Frage: Wurde gegen die Forderung der Landessynode geklagt?
Antwort: Nein, es gibt kein juristisches Verfahren. Die Landessynode setzt sich zusammen aus Vertretern der Gemeinden.
Abschluss
Die Gemeinde wurde gebeten, mit Anteilnahme, Mitarbeit und Gebet die Arbeit des Presbyteriums zu unterstützen.
Die Losung des Vortags erschien auf der Leinwand:
Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige!
Denn siehe, ich will ein Neues schaffen,
jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?
Jesaja 43,18-19
Die Jahreslosung: Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! Offenbarung 21,5 wurde zitiert.
Damit endete die Gemeindeversammlung.
www.apo-tackenberg.de/assets/2026_03_23-5-prasentation-gemeindeversammlung.pdf

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